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Les sources des articles disponibles dans la recherche sont l'historique des bulletins DEI, la Convention des droits de l'enfant ainsi que certaines publication de DEI.
Editorial Leïla Kramis [ Bulletin DEI, März 2008 Band 14 Nr 1 S.3 ] Sollte sich der tragische Entführungsfall der kleinen Ylénia vom Juli 2007 entscheidend auf die Schweizer Politik ausgewirkt haben? Das im Dezember 2007 vom Parlament in Rekordzeit angenommene âAlarmsystem bei Kindesentführungenâ ist der Beweis dafür, dass Probleme rasch gelöst werden, wenn der politische Wille da ist. Unbewusst mag dieser Wille bei den Parlamentariern vorhanden gewesen sein, doch bedurfte es eines Dramas und seiner Vermarktung durch die Medien, die das gesamte Land in Aufruhr versetzte, um ihn zu wecken. Seit Jahren fordern einschlĂ€gige Organisationen ein System, wie es in Frankreich oder in den USA angewandt wird. Diese Forderungen wurden jedoch ignoriert. Im âSchwerpunktâ dieses Bulletins werden die Alarmsysteme, die es in anderen LĂ€ndern bereits gibt, beschrieben und die Ziele des Schweizer Entwurfs vorgestellt. Das Parlament hat auch das neue Bundesgesetz über internationale Kindesentführungen durch einen Elternteil angenommen. Es sieht explizit die Anhörung und die Vertretung des Kindes in solchen Gerichtsverfahren vor. Aber, wie wird die praktische Anwendung sein? In unserem Land ist es leider so, dass trotz bestehender Gesetze, die Anhörung des Kindes bei Gerichtsverhandlungen, die sie betreffen, eher die Ausnahme als die Regel ist. Dies, trotz dem Bundesgerichtsentscheid aus dem Jahr 1997, der die direkte Anwendbarkeit des Artikels 12 der Kinderrechtekonvention bestĂ€tigte. Dies hatte die Hoffnung geschürt, dass von nun an die Meinung des Kindes immer berücksichtigt würde. Die anschliessenden Gerichtsurteile haben das Gegenteil bewiesen. Im Dossier dieser Ausgabe erklĂ€rt uns Professor Andreas Bucher diese bedauerliche Wende und plĂ€diert dafür, den Kindeswillen bei Scheidungsverfahren besser zu berücksichtigen. Michael Marugg von Pro Juventute stellt in einem zweiten Artikel weitere Aspekte der Anhörung von Kindern vor. Ende 2006 machte eine Studie im Auftrag des UNO-GeneralsekretĂ€rs das weltweite AusmaĂ von Gewalt an Kindern deutlich und wies gleichzeitig Wege, um diesem PhĂ€nomen entgegen zu wirken. Ein Jahr spĂ€ter schuf die UNO-Vollversammlung den Posten eines Sonderbeauftragten zur BekĂ€mpfung von Gewalt gegen Kinder, der damit betraut ist, die Empfehlungen der Studie in die Tat umzusetzen. Diese MaĂnahme ist ein groĂer Erfolg für die Nichtregierungsorganisationen, die sich unnachgiebig für diese Sache stark gemacht hatten. Gewalt gegen Kinder ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen von Misshandlung, die weder die Kinder in Europa noch in der Schweiz verschont. Die Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes sind enorm: Es ist heute erwiesen, dass viele GewalttĂ€ter einst selbst Opfer von Gewalt waren. Virginie Jaquiery legt uns dieses Problem genauer dar, das sie demnĂ€chst im Rahmen ihrer Dissertation an der UniversitĂ€t Genf prĂ€sentiert. Nicht zuletzt sind wir froh darüber, Stéphanie Hasler wieder bei uns zu haben, die aus Paraguay zurückgekehrt ist, wo sie mehrere Monate für ein Schulförderprojekt für benachteiligte Kinder gearbeitet hat. Die dabei entstandenen Fotos illustrieren das erste Bulletin dieses Jahres. Ăbersetzung: Katrin Meyberg |
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